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Aktuelles » Abtreibung ist keine Ehrensache

NewsimageHunderte Lebensschützer demonstrierten friedlich gegen die Ehrung der Abtreibungsinstitution „pro:woman“ im Wiener Rathaus

Wien (04.09.2009, JfdL-md). Die von der Stadt Wien initiierte Ehrung der Abtreibungseinrichtung „ pro:woman “ bescherte dem Wiener Bürgermeister nicht nur hunderte Protestbriefe, sondern auch hunderte Demonstranten vor dem Rathaus. Gestern, am Tag der Ehrung (Donnerstag, den 3. September) gingen knapp vierhundert Lebensschützer auf die Straße und protestierten gegen die Veranstaltung im Rathauskeller. Organisiert wurde die Kundgebung, an der Jugend für das Leben als Teilnehmer mitwirkte, von der Plattform Gesellschaftsverantwortung.

„ pro:woman verdient keine Ehrung, sondern die Schließung“

Margret Parzmair, Pressesprecherin von Jugend für das Leben, betont, dass Abtreibung keine ausreichende Antwort auf die Lebensprobleme schwangerer Frauen in Not sei: „Die finanziellen Nöte, die Einsamkeit und die vielen Sorgen dieser armen Frauen werden von Abtreibern übergangen und nicht ernst genommen, weil Einrichtungen wie „ pro:woman “ damit Geschäfte machen wollen. Ich als Frau empfinde es als eine Gemeinheit, dass Abtreiber die Notlagen schwangerer Frauen ausnutzen.“ So begründet Parzmair auch ihr Unverständnis gegenüber den Gegendemonstranten: „In der Gedankenwelt der Sozialisten und der Grünen haben Kinder offenbar keinen Platz.“

„Unrecht muss gerecht bestraft werden“

Parzmair erklärte in ihrer Ansprache vor den Demonstranten, dass Abtreiber nicht belohnt gehören, sondern bestraft. „Ungeborene Kinder und schwangere Frauen müssen vor den Abtreibern wirksam geschützt werden. Das geht nur, wenn Abtreiber gerecht bestraft werden.“ So wie die Bestrafung von Diebstahl das Eigentum schütze, so schütze auch die Bestrafung der Abtreibung das Leben, erläutert Parzmair ihren Standpunkt.

Falsche Vorstellung von Selbstbestimmung

Das Selbstbestimmungsrecht, mit dem Ideologen das Unrecht Abtreibung gerne rechtfertigen würden, bestehe in Wahrheit darin, „zwischen Möglichkeiten wie der Adoption, der Pflegefamilie und finanzieller Unterstützung zum Selber Aufziehen der Kinder frei zu wählen.“ Die Pressesprecherin des Jugendvereins schließlich: „Es gibt kein Recht, über das Leben anderer zu bestimmen. Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Foto: Jugend für das Leben



© www.youthforlife.net   04. 09. 2009   05:53 Uhr

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