Aktuelles » Jugend für das Leben erhält Stiftungspreis der „Stiftung Ja zum Leben"
Der Jugendverein wurde „Für beispielhafte und
richtungsweisende Verdienste“ im Lebensschutz
geehrt
München (27.06.2009, JfdL-mp). Am Mittwoch, den 24. Juni 2009, erhielt Jugend für das Leben den Stiftungspreis 2009 der deutschen „Stiftung Ja zum Leben“. Johanna Gräfin von Westphalen, Stifterin der „Stiftung Ja zum Leben“, übergab den Jugendlichen im Rahmen eines Festaktes im Künstlerhaus in München die Preisurkunde mit den Worten „Ich bewundere Euren Mut.“ Zu dieser Veranstaltung kamen rund 200 geladene Gäste aus Österreich und Deutschland. Zweiter Preisträger ist Walter Schrader von KALEB (Kooperative Arbeit Leben Ehrfürchtig Bewahren), der in der DDR eine Lebensschutzbewegung ins Leben rief und unter Einsatz seines Lebens zahlreichen ungeborenen Kindern das Leben rettete und schwangere Frauen vor einer Abtreibung bewahrte.
Die „Kinder“ des Bischofs
Der Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun begann seine Festrede mit den Worten: „Geistliche haben aufgrund des Zölibats keine Kinder. Aber ich liebe Euch, wie wenn ihr meine eigenen Kinder wärt.“ Laun würdigte die Lebensschutzarbeit der Jugend für das Leben, insbesondere ging er auf die Pro Life Märsche und die Lichterketten ein: „Bei den Pro Life Märschen bin ich gerne mitgegangen.“ Weihbischof Laun hat immer wieder die Jugendlichen bei ihren Märschen durch Österreich, die unter dem Motto „Wie weit würdest Du gehen, um ein Menschenleben zu retten?“ fast jährlich statt fanden und finden, begleitet und den Rücken gestärkt. Auch bei den Lichterketten hat Laun regelmäßig teilgenommen, hierbei halten die Jugendlichen immer mit Kerzen und Fackeln Mahnwache und erheben das Wort für das Lebensrecht der Ungeborenen. Laun habe diese Veranstaltungen gerne unterstützt.
Stiftungspreis „für beispielhafte und richtungsweisende Verdienste, die dem Wohle ungeborener Kinder und ihrer Mütter dienen“
Anschließend wurde Jugend für das Leben und KALEB der Stiftungspreis verliehen. Fünfzehn Jugendliche nahmen stellvertretend für alle Vereinsmitarbeiter den Preis entgegen. In der Urkunde wird der persönliche Einsatz der Jugendlichen honoriert, der dazu beigetragen habe, „das Bewusstsein in der Öffentlichkeit von der Würde und Einmaligkeit jedes noch ungeborenen Menschen zu vermitteln und sein Recht auf Leben zu verteidigen“. Unter großem Beifall wurde der Preis überreicht, die Jugendlichen freuten sich in hohem Maße über so eine große Ehre.
„Sie ignorieren uns nicht, Sie honorieren“
In seinem Dankeswort erklärte Tobias Beier, Vorsitzender von Jugend für das Leben, dass der Preis den Jugendverein quasi als Geschenk zu seinem zwanzigjährigen Bestehen erreiche. Mit den Worten „Die Lebensschützer Ihrer Generation sind die Vorbilder für die Lebensschützer unserer Generation“ dankte er insbesondere Johanna Gräfin von Westphalen, denn Vorbildern wie ihr verdanken die Jugendlichen einen großen Teil ihrer Motivation. Außerdem fügte er hinzu: „Viele Medien und viele Politiker ignorieren unsere Arbeit und unser Anliegen. Sie aber ignorieren uns nicht, Sie honorieren.“ Tobias Beier bedankte sich im Namen aller Vereinsmitarbeiter und seiner Vorgänger im Amt des Vorsitzenden für die Auszeichnung mit dem Stiftungspreis 2009.
Sektempfang zum AusklangAnschließend hatten der Stiftungsrat der „Stiftung Ja zum Leben“, die geladenen Gäste und die Preisträger, Jugend für das Leben und KALEB, noch die Möglichkeit, bei einem Sektempfang miteinander ins Gespräch zu kommen und den Festakt gemütlich ausklingen zu lassen.
Hier finden Sie Fotos der Preisverleihung.
Hier finden Sie ein Foto der Preisverleihung in Pressequalität.
Hier können Sie den Artikel der „Stiftung Ja zum Leben“ über die Preisverleihung lesen.
Bild: Stiftung Ja zum Leben / Jugend für das Leben
